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Excellence Award für Vortrag über transgenerationale Traumata
Pressemitteilung

Mastershausen/Köln, 03. Juli 2026

Excellence Award für Vortrag über transgenerationale Traumata

Die Volljuristin, Keynote Speakerin und Autorin Anna Sokołowska wurde beim 15. Internationalen Speaker Slam in Mastershausen mit dem Excellence Award ausgezeichnet.

In ihrem vierminütigen Vortrag sprach sie über die Auswirkungen transgenerationaler Traumata – also darüber, wie belastende Erfahrungen früherer Generationen das Leben ihrer Nachkommen beeinflussen können.

Als Enkelin eines Holocaust-Überlebenden verbindet Anna Sokołowska ihre persönliche Familiengeschichte mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ihr Anliegen ist es, das Bewusstsein für transgenerationale Traumata zu stärken und Menschen Mut zu machen, ihre eigene Geschichte besser zu verstehen.

„Unsere Geschichte beginnt nicht mit uns. Aber wir entscheiden, wie sie weitergeht.“

Mit dieser Botschaft überzeugte sie Jury und Publikum des internationalen Speaker Slams.

Der Excellence Award würdigt Rednerinnen und Redner, die komplexe Themen verständlich vermitteln und mit ihrer Botschaft Menschen nachhaltig erreichen.

Für ihren ausgezeichneten Vortrag erhielt Anna Sokołowska außerdem eine Einladung zu einem Speaker-Auftritt in New York im Jahr 2027.

Pressekontakt

Anna Sokołowska

Keynote Speakerin, Autorin und Expertin für transgenerationale Traumata

kontakt@annasokolowska.de
Warum manche Ängste vielleicht gar nicht unsere eigenen sind
Veröffentlichung

07. Juli 2026

Warum manche Ängste vielleicht gar nicht unsere eigenen sind

Viele Menschen leiden unter Ängsten, innerer Unruhe oder Schlafstörungen, obwohl sie selbst nie ein schweres Trauma erlebt haben. Woher kommen solche Gefühle?

Die Forschung der amerikanischen Traumaforscherin Dr. Rachel Yehuda weist darauf hin, dass schwere Traumata Auswirkungen auf nachfolgende Generationen haben können. Dieses Phänomen wird als transgenerationales Trauma bezeichnet.

Dieses Thema ist für mich nicht nur wissenschaftlich interessant, sondern Teil meiner eigenen Familiengeschichte.

Mein Großvater war Häftling im Konzentrationslager Buchenwald und im Außenlager Klein-Sachsenhausen. Viele Jahre verstand ich nicht, warum mich Ängste begleiteten, obwohl ich selbst nie Krieg oder Verfolgung erlebt hatte.

Erst durch die Beschäftigung mit der Forschung zu transgenerationalen Traumata erkannte ich, dass unsere Geschichte oft lange vor unserer Geburt beginnt.

Mir geht es dabei nicht darum, jede Angst mit der Familiengeschichte zu erklären. Aber ich möchte Menschen ermutigen, ihre eigenen Prägungen bewusster wahrzunehmen.

Denn wer versteht, woher bestimmte Muster kommen könnten, gewinnt neue Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen.

Diese Botschaft durfte ich beim International Speaker Slam präsentieren und wurde dafür mit dem Excellence Award ausgezeichnet.

Mein Wunsch ist es, das Thema transgenerationale Traumata aus der Wissenschaft in die Mitte der Gesellschaft zu bringen – verständlich, menschlich und hoffnungsvoll.

Denn:

„Unsere Geschichte beginnt nicht mit uns. Aber wir entscheiden, wie sie weitergeht.“